Gesellschaft zur Förderung
des Nationalparks Harz e.V.

PM Sicherheitspartnerschaft Polizei GS Nationalpark Harz

PM Sicherheitspartnerschaft Polizei GS Nationalpark Harz

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hier unsere neuste Pressemitteilung:

 

 

Polizeiinspektion Goslar und Nationalparkverwaltung vereinbaren Sicherheitspartnerschaft

 

Beiden Organisationen stellen enge Zusammenarbeit auf eine neue Grundlage und erarbeiten Konzepte für Einsatzszenarien

 

Wernigerode, 12. Dezember 2025. Die Polizeiinspektion Goslar und die Nationalparkverwaltung stellen ihre Zusammenarbeit auf eine neue Grundlage: Vor kurzem trafen sich Rodger Kerst, Leiter der Polizeiinspektion Goslar (PI), und weitere Vertreter der PI mit Nationalparkleiter Dr. Roland Pietsch und seinem Kollegium in der Nationalparkverwaltung in Wernigerode und unterzeichneten eine Vereinbarung für eine Sicherheitspartnerschaft. Deren erklärtes Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit beider Dienststellen gerade in Not- oder Krisenfällen im Nationalparkgebiet durch gemeinsame Konzeptionen sicherzustellen und dafür Handlungsszenarien zu entwickeln, zu standardisieren und fortlaufend zu aktualisieren. Damit soll auch das Sicherheitsgefühl und Vertrauen der Bevölkerung in die Institutionen gestärkt werden.

Es besteht bereits eine gut etablierte und intensive Zusammenarbeit von Polizei und Nationalparkverwaltung bei ganz verschiedenen Anlässen. Die daraus entstandenen positiven Synergieeffekte bei dem Schutz des Nationalparks und der Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten soll auch in Zukunft genutzt werden. Planbare und wiederkehrende Einsatzlagen im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Goslar, die auch das Großschutzgebiet berühren, werden künftig regelmäßig gemeinsam und mit gegenseitiger Unterstützung bewältigt. „Wir haben immer wieder Berührungspunkte, zum Beispiel die gemeinsamen Streifen mit unseren Rangern an Tagen mit erwartbar hohem Besucheraufkommen wie an Himmelfahrt oder warmen Sommerabenden“, sagt Dr. Pietsch. „Wir wollen mit Ihrer Unterstützung eine stärkere Präsenz im Gebiet zeigen.“

„Mit dieser Sicherheitspartnerschaft setzen wir unseren gemeinsamen Willen um, die strukturelle Zusammenarbeit beider Institutionen zu intensivieren und zu standardisieren“, ergänzt Inspektionsleiter Rodger Kerst. „Dadurch gewährleisten wir, dass das jeweilige Know-how insbesondere in Gefahren- und Krisensituationen beiderseitig genutzt werden kann. Zurückliegende Anlässe haben gezeigt, dass die gegenseitige Unterstützung und das Zusammenwirken für die professionelle Bewältigung bestehender Herausforderungen sehr zielführend sind.“

Bezüglich des topografisch speziellen Einsatzgebietes Harz hat sich in der Vergangenheit beispielsweise der Einsatz der Reiterstaffel der Polizeidirektion Braunschweig sehr bewährt. Regelmäßige gemeinsame Kontrollaktionen von Polizei und Nationalparkwacht werden deshalb angestrebt, stehen aber immer unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der Polizeikräfte. Eine wie in der Vergangenheit geleistete spontane Unterstützung wird von der Polizei zugesichert.

Auch die Erfahrungen aus den jüngst zurückliegenden, erfolgreichen Vermisstensuchen und Strafverfolgungen auf dem Gebiet des Nationalparks haben gezeigt, dass die fachliche Expertise und die Ortskunde der Nationalparkmitarbeitenden für die Polizei wertvolle Ressourcen für einen positiven Einsatzverlauf bieten.

Routinierte Arbeitsabläufe durch gegenseitige Weiterbildung

Um strukturierte und routinierte Arbeitsabläufe in der Zusammenarbeit zu schaffen, dabei auf die jeweiligen Kompetenzen zurückgreifen zu können und gegenseitig davon zu profitieren, ist zudem eine gemeinsam geschaffene, gegenseitige Weiterbildung zielführend. Auch dies ist ein wesentliches Element der neuen Sicherheitspartnerschaft. So können die Mitarbeiter*innen der Nationalparkwacht den Polizeibeamt*innen beispielsweise Ortskunde im Nationalpark vermitteln, rechtliche Grundlagen des Naturschutzes erläutert und die Besonderheiten des Harzes sowie der Nationalparkidee näherbringen. Die Polizei wiederum bietet an, dass Mitarbeitende der Nationalparkwacht im sicheren und selbstbewussten Umgang bei möglicherweise kritischen Begegnungen geschult werden. Dies betrifft insbesondere die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten und das Durchsetzen der Regeln im Nationalpark Harz gegenüber nicht einsichtigen oder renitenten Besuchenden.

Diese Sicherheitspartnerschaft kann auch Beispiel für eine Intensivierung der Kooperationen mit den Polizeien der beiden anderen Landkreise Göttingen und Harz sein, die das Gebiet des Nationalparks überdecken.

 

 

FOTO: Bei der Unterzeichnung der Sicherheitspartnerschaft in der Nationalparkverwaltung in Wernigerode: (vorn v.l.) Rodger Kerst Leiter der Polizeiinspektion Goslar (PI) und Nationalparkleiter Dr. Roland Pietsch, (hintere Reihe, v.l.) Marcel Huth (PI), Steffen Jach (PI), Dr. Viktoria Röntgen (NLP), Christian Simson (PI), Christian Schuhmacher (PI), Thomas Schwerdt (NLP), Martin Schulze (PI), Dr. Tim Mann (NLP), Karsten Torkler (NLP).

(Foto: Martin Baumgartner, Verwendung frei mit dieser Pressemitteilung)

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrage

 

Martin Baumgartner

Presse und regionale Zusammenarbeit
Fachbereich Informations- und Bildungsarbeit, Nationalparkwacht
Nationalpark Harz

 

Lindenallee 35

38855 Wernigerode

Tel. +49 (0) 3943 2628-444
mobil: +49 (0) 151 65 20 86 26

E-Mail: presse@npharz.de

www.nationalpark-harz.de

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