Sehr geehrte Damen und Herren,
hier unsere neuste Pressemitteilung:
Kunstausstellung NATUR – MENSCH soll künftig in zweijährigem Rhythmus veranstaltet werden
Organisatoren bei Stadt Braunlage und Nationalpark Harz haben über Umsetzung der Vorschläge aus Workshop beraten
Braunlage, 16. Juni 2025. Neue Impulse setzen für die traditionsreiche Kunstausstellung „NATUR – MENSCH“ in Sankt Andreasberg – das war das erklärte Ziel eines Workshops, zu dem die beiden Veranstalter der Schau, die Stadt Braunlage und die Harzer Nationalparkverwaltung, interessierte Einheimische und Kunstbegeisterte aus der Region ins Kurhaus der Bergstadt eingeladen hatten. Nach 30 Jahren hielt es das Organisationsteam um Bürgermeister Wolfgang Langer und Nationalparkleiter Dr. Roland Pietsch für erforderlich, das Konzept der Ausstellung einer Prüfung und Neujustierung zu unterziehen. Dabei wollten sie aber die Zielgruppe der Veranstaltung von Anfang an mit einbinden und das potenzielle Publikum um Ideen und Vorschläge für einen erfolgreichen Neustart im kommenden Jahr bitten.
Das Angebot, an dem Workshop teilzunehmen, stieß auf große Resonanz und die Teilnehmer*innen, die angeregt mit dem Organisationsteam diskutierten, brachten viele wertvolle Anregungen ein. Es fand sich auch eine Gruppe, die sich darüber hinaus selbst bei der Organisation der Veranstaltung engagieren und an der Planung eines Rahmenprogramms beteiligen will. Denn eines hatten die Ausrichter von Anfang an klar gemacht: Ohne aktive Unterstützung von neuen Mitstreiter*innen und Kooperationspartnern lassen sich die teils sehr ambitionierten Vorschläge aus dem Workshop nicht verwirklichen.
Vision „Kunstfestival“ macht tatkräftige Beteiligung weiterer Akteure erforderlich
In den vergangenen Wochen hat sich das Organisationsteam von Stadtverwaltung, Braunlage Tourismus Marketing GmbH (BTMG) und Nationalpark intensiv mit den Ergebnissen des Workshops auseinandergesetzt und daraus konkrete Ansätze für eine Neuausrichtung der Veranstaltung abgeleitet. Ein großer Teil der Vorschläge der Teilnehmer*innen erscheint auch den Verantwortlichen sinnvoll und bedenkenswert und soll nun auf konkrete Umsetzbarkeit geprüft werden, manches ist dagegen nur schwer zu verwirklichen oder übersteigt klar die Kapazitäten der Veranstalter. So wurde im Workshop beispielsweise die Vision formuliert, NATUR – MENSCH zu einem „Kunstfestival“ auszubauen. Dieses überaus ambitionierte Ziel, so vielversprechend es klingt, wäre von dem achtköpfigen Organisationsteam, welches diese Aufgabe ja neben dem durch alle Beteiligten wahr-zunehmenden Tagesgeschäft in den Verwaltungen bestreitet, jedoch unmöglich mit eigenen Mitteln zu erreichen – der Fokus muss für das Team auch weiter klar auf der Ausstellung selbst liegen. Für die Ausrichtung z. B. eines Kunstfestivals wäre also eine tatkräftige und eigenverantwortliche Beteiligung zahlreicher weiterer, externer Akteure unerlässlich. Aber auch dieser Gedanke könnte dann weiterverfolgt werden.
Die Organisatoren nehmen viele Anregungen aus dem Workshop mit großer Offenheit auf und haben sich bereits erste Schwerpunkte für die nächste Phase gesetzt. So sollen Marketing und Öffentlichkeitsarbeit gezielt weiterentwickelt werden, um die Kunstausstellung noch sichtbarer zu machen. Auch die Idee, zusätzliche Ausstellungsorte zu erschließen und Kunst verstärkt im öffentlichen Raum zu präsentieren, findet große Zustimmung. Besonders freut sich das Team über Impulse zur Einbindung von Schulen sowie über Vorschläge für niedrigschwellige Vermittlungsformate wie Workshops für interessierte Laien. Parallel dazu wird die Stadtverwaltung aktiv nach neuen Kooperationen und Sponsoringmöglichkeiten suchen, um zusätzliche Gestaltungsspielräume zu gewinnen und die Umsetzung einzelner Ideen zu ermöglichen.
Mit den Teilnehmer*innen des Workshops, die ihr Interesse an einer aktiven Beteiligung bei der Organisation bekundet hatten, wollen die Veranstalter nun ins Gespräch kommen, um die Vorschläge für eine Ausweitung des Rahmenprogramms zu besprechen. Fest steht für Stadt und Nationalpark in jedem Fall, dass es im nächsten Jahr die 31. Auflage von NATUR – MENSCH geben wird und die Ausstellung und der Wettbewerb um den Andreaspreis damit in einen künftig zweijährigen Rhythmus überführt werden. Denn festhalten wollen beide Kooperationsparten unbedingt an dieser traditionsreichen und qualitativ hochwertigen Kunstausstellung.
FOTO: Beim Workshop zur Zukunft der Kunstausstellung NATUR – MENSCH im Kurhaus von Sankt Andreasberg.
(Foto: Tobias Brabanski; Verwendung frei mit dieser Pressemitteilung, Namensnennung erforderlich)
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrage
Martin Baumgartner
Presse und regionale Zusammenarbeit
Fachbereich Informations- und Bildungsarbeit, Nationalparkwacht
Nationalpark Harz
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