PM Kunstausstellung von Ryo Kato ab 13. Juni im Nationalparkhaus in Ilsenburg

PM Kunstausstellung von Ryo Kato ab 13. Juni im Nationalparkhaus in Ilsenburg

„Hoffnung im Harz“: Künstler Ryo Kato setzt sich mit der Beziehung zwischen Mensch und Natur auseinander

 

Für die Ausstellung im Nationalparkhaus in Ilsenburg hat der Japaner eigens Werke mit direktem Bezug zum Harz geschaffen

 

Wernigerode, 04. Juni 2026. Im Nationalparkhaus in Ilsenburg ist ab 13. Juni eine besondere Ausstellung zu sehen: Der in Berlin lebende japanische Künstler Ryo Kato präsentiert dort unter dem Titel „Hoffnung im Harz“ eine Reihe aktueller Arbeiten, die sich mit der Beziehung zwischen Mensch und Natur und besonders mit den drängenden Umweltproblemen auseinandersetzen.

Die Eröffnung findet am Samstag, dem 13. Juni, um 14 Uhr statt. Die Ausstellung ist im Anschluss bis zum 12. September zu den Öffnungszeiten des Nationalparkhauses (Di. – So. von 8.30 – 16.30 Uhr; montags nur an Feiertagen) geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei.

 

Künstlerische Ausdrucksformen für ökologisches Bewusstsein

Für die Ausstellung im Nationalparkhaus Ilsetal hat Kato eigens neue Werke mit direktem Bezug zum Harz geschaffen. Die Gemälde zeichnen sich durch lebendige Farben und dynamische Kompositionen aus und spiegeln seine künstlerische Suche nach Ausdrucksformen für ökologisches Bewusstsein und persönlichen Anteil am Umweltgeschehen.

Auslöser für Kato, sich dem Harz zu widmen, sei eine persönliche Begegnung mit den Folgen des Baumsterbens im Harz, sagt der Künstler. Vor zwei Jahren, auf dem Weg zur Eröffnung der Kunstausstellung Natur Mensch in Sankt Andreasberg, wo er mit einem Gemälde vertreten war, sah Kato zum ersten Mal flächig abgestorbene Fichtenwälder. Der Anblick habe ihn so sehr schockiert, dass er aus dem Auto gestiegen sei und diese vermeintlich tote Landschaft lange betrachtet und auf sich wirken gelassen habe. Er berichtetet, dass diese Erfahrung, die er so zuvor nicht kannte, in ihm viele unterschiedliche Gefühle auslöste und zu intensiven Recherchen über die Ursachen und Folgen der Naturzerstörung im Harz geführt habe. Was er dort beobachtete, betrachtet Kato als eindrückliches Beispiel dafür, wie menschliches Handeln Ökosysteme empfindlich beeinflusst.

Aus dieser gedanklichen Auseinandersetzung ist eine Bildserie entstanden, die sowohl die Verwundbarkeit der Natur, als auch mögliche Wege der Hoffnung und des gemeinsamen Handelns thematisiert. Mit seinen Arbeiten möchte Kato die Besucherinnen und Besucher sensibilisieren und zur Reflexion über unser Verhältnis zur Natur anregen.

 

Zur Person: Ryo Kato wurde 1978 in Nimi (Japan) geboren und lebt seit 1998 in Berlin. Er ist Meisterschüler von Daniel Richter und schloss 2006 sein Studium an der Universität der Künste Berlin (UdK) ab. Kato ist international ausgestellt, seine Werke sind in Galerien, Museen und auf Kunstmessen zu sehen und Teil öffentlicher Sammlungen. 2013 erhielt er den Förderpreis der Darmstädter Sezession, 2012 den I-Shi-Preis in Japan. Im vergangenen Jahr wurde er vom New Yorker Kunstsammler Asher Edelman entdeckt und wird seitdem von ihm unterstützt.

Homepage: www.ryokato.de

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Nationalparks Harz unter www.nationalpark-harz.de/de/besucherzentren/nlp-haus-ilsenburg/

 

 

FOTO: Das Gemälde Hoffnung im Harz III, (100x140cm, Öl, Acryl) ist eines der Werke, die Ryo Kato in der Ausstellung im Nationalparkhaus in Ilsenburg zeigt.

(Foto: Ryo Kato; Verwendung frei mit dieser Pressemitteilung, Namensnennung erforderlich)

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrage

 

Martin Baumgartner

Presse und regionale Zusammenarbeit
Fachbereich Informations- und Bildungsarbeit, Nationalparkwacht
Nationalpark Harz

 

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38855 Wernigerode

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