Nach langjähriger Sperrung: Umweltminister Meyer gibt beliebten Abschnitt des Harzer Hexenstiegs im Nationalpark wieder frei
Umweltminister Meyer eröffnet den Magdeburger Weg im Nationalpark Harz, Foto Martin Baumgartner

Nach langjähriger Sperrung: Umweltminister Meyer gibt beliebten Abschnitt des Harzer Hexenstiegs im Nationalpark wieder frei

Die Nationalparkverwaltung konnte den wunderschönen Magdeburger Weg endlich wieder für Wandernde erlebbar machen.

Wernigerode, 02. September 2025. Der Niedersächsische Umweltminister Christian Meyer war am vergangenen Samstag aus einem besonders für Wanderfans überaus erfreulichem Anlass im Nationalpark Harz zu Besuch: Er hat gemeinsam mit Nationalparkleiter Dr. Roland Pietsch den seit mehreren Jahren aus Sicherheitsgründen gesperrten Magdeburger Weg zwischen Altenau und Torfhaus wieder für Wandernde geöffnet. Der Minister nutzte die Gelegenheit, gemeinsam mit dem Nationalparkleiter und weiteren Gästen als einer der Ersten über den wieder freigegebenen Wanderweg zu gehen und die herrliche Aussicht dort zu genießen. Dieser Wanderweg hat aus touristischer Sicht eine besondere Strahlkraft und ist Teil des bekannten Harzer Hexenstiegs, ein knapp 100 km langer, zertifizierter Qualitätswanderweg, der von Osterode durch den Harz über den Brocken nach Thale führt.

Umweltminister Christian Meyer sagt: „Mit der Wiedereröffnung des Magdeburger Weges schenken wir Wanderinnen und Wandern, Naturfreundinnen und -freunden ein Stück Harz zurück. Dieser traditionsreiche Pfad verbindet nicht nur Orte, sondern auch Menschen mit der Geschichte und wilden Schönheit des Harzes. Ich freue mich, dass dieses schöne Stück Wanderstrecke auf der niedersächsischen Harzseite jetzt wieder für alle zugänglich ist. Das gemeinsame Erwandern der Landschaft bringt uns nicht nur die Schönheit der Natur näher, sondern erinnert uns an den Naturschutzgedanken des länderübergreifenden Nationalparks: Wir können nur das schützen, was wir auch kennen.“

Gefahr durch Windwurf: Weg musste aus Sicherheitsgründen gesperrt werden

Der Magdeburger Weg im Nationalpark Harz musste im Jahr 2017 aufgrund von Windwurf und stehendem Totholz aus Sicherheitsgründen gesperrt werden: Sich dort zu bewegen war lebensgefährlich, insbesondere bei windigem Wetter. Aufgrund der besonders schwierigen Lage, etwa durch verkeilte umgestürzte Baumstämme und unkontrollierbare Wurzelteller, konnte lange Zeit auch keine Beräumung durch die Nationalparkverwaltung erfolgen – das Risiko eines schweren Unfalls der eingesetzten Forstarbeiter war untragbar. Um trotzdem einen Anschluss an den Harzer Hexenstieg zu schaffen, wurde eine Umleitung über die sogenannte Blochschleife eingerichtet.

In den zurückliegenden Monaten war es nun aber möglich, den Magdeburger Weg endlich freizuräumen und die Gefahr, die insbesondere von unmittelbar am Weg stehenden und darüber gefallenen Totholz ausging, zu beseitigen. Nationalparkleiter Dr. Pietsch sagt: „Wir sind uns der touristischen Bedeutung dieses beliebten und wunderschönen Wanderwegs gerade für Altenau und Torfhaus bewusst. Die bedauerliche Sperrung hat der Nationalparkverwaltung einige Kritik eingebracht, war aber absolut unumgänglich. Nicht nur für Nationalparkbesucherinnen und -besucher war es zu gefährlich, dort unterwegs zu sein. Gleiches galt selbstverständlich auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihre Gesundheit wollten wir nicht aufs Spiel setzen, um den beliebten Wanderweg schneller und früher wieder freizuräumen. Umso erfreuter sind wir, dass sich die Lage dort in diesem Jahr soweit verändert hatte, dass die notwendigen Räumarbeiten jetzt endlich ausgeführt werden konnten. So kommen unsere Gäste nun wieder in den Genuss dieses herrlichen Abschnitts des Harzer Hexenstiegs.“


FOTO: Umweltminister Christian Meyer (4.v.re.) nutzte die Gelegenheit, gemeinsam mit Nationalparkleiter Dr. Roland Pietsch und weiteren Gästen als einer der Ersten über den wieder freigegebenen Wanderweg zu gehen und die herrliche Aussicht dort zu genießen. Foto: Martin Baumgartner;

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