Kunstausstellung NATUR – MENSCH 2026 wird am 2. Oktober mit Vergabe des Andreaspreises eröffnet

Kunstausstellung NATUR – MENSCH 2026 wird am 2. Oktober mit Vergabe des Andreaspreises eröffnet

Ausstellung ist bis 31. Oktober in St. Andreasberg zu sehen und wird von abwechslungsreichem Rahmenprogramm begleitet

In diesem Oktober steht die Bergstadt Sankt Andreasberg wieder im Zeichen internationaler moderner Kunst: Nach zweijähriger kreativer Pause wird am 2. Oktober die Ausstellung „NATUR – MENSCH“ mit einer Vernissage ab 19 Uhr in der Rathausscheune feierlich eröffnet. In diesem Rahmen wird auch zum 31. Mal der mit 2.000 Euro dotierte Andreas-Kunstpreis vergeben, Kurator Detlef Kiep hält die Laudation. Zur Vernissage sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Bereits um 17 Uhr führt Kurator Detlef Kiep erstmals durch die Ausstellung. Die Kunstausstellung ist bis zum 31. Oktober donnerstags bis montags in der Zeit von 11 bis 17 Uhr für das Publikum geöffnet. Gezeigt werden die Kunstwerke wieder an den drei Ausstellungsorten Rathausscheune, Altes Rathaus und Martini Kirche. Der Eintritt ist frei.

Die zehnköpfige Jury um Kurator Detlef Kiep entscheidet am 24. September, wer mit dem Preis ausgezeichnet wird. Rund 550 Bewerbungen von professionellen Künstler*innen aus Deutschland und den europäischen Nachbarländern, aber auch aus Korea, Japan, China oder Australien, sind eingegangen. Rund 50 Kunstwerke wurden für die Ausstellung ausgewählt. Mit der diesjährigen Ausgabe präsentiert sich die Ausstellungsreihe zudem erstmals mit einem neuen visuellen Erscheinungsbild.

Begleitet wird die Ausstellung außerdem durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm (siehe unten), das von der Stadt Braunlage, dem Nationalpark Harz, Bewohner*innen und ehrenamtlich Engagierten aus Sankt Andreasberg entwickelt wurde. Zum Programm gehören unter anderem Führungen, Workshops, Konzerte, Lesungen und Theater, beispielsweise ein Zeichen-Workshop mit Künstlerin Sigrid Nienstedt, selbst Mitglieder der Jury, am Sonntag, 4. Oktober, ein weiterer Workshop „Der Wald ist der Künstler – Bildhauerei aus Material und Zeit“ mit red saw am 11. und 18. Oktober sowie die „NaturStrukTour“ mit inni am 10. und 17. Oktober. Außerdem gibt es am 23. Oktober das Theaterstück „Erhardt & Alexander – von Made bis Rössl“ des Fördervereins der Bergstadt Sankt Andreasberg in Kooperation mit dem Bergstadtverein Sankt Andreasberg. Für Kinder findet am 3. Oktober „Natur – Mensch Street Art“ statt. Weitere Programmpunkte sind unter anderem ein Zeichenkurs mit dem Harzklub, eine Hexenlichtwanderung mit dem Annerschbarricher Hexenzirkel sowie „Märchen und Sagen“ mit der Tausendschönerzählfee.

„Die Ausstellung NATUR – MENSCH verbindet seit mehr als 30 Jahren zeitgenössische Kunst mit dem besonderen Naturraum des Harzes. Das Begleitprogramm erweitert diese Verbindung und lädt dazu ein, Sankt Andreasberg und seine Umgebung aus unterschiedlichen Perspektiven zu entdecken“, sagt Cordula Dähne-Torkler vom Nationalpark Harz.

Das Rahmenprogramm im Detail:

  • Street Art für Kinder steht gleich zum Auftakt am Samstag, 3. Oktober, von 13 bis 15 Uhr auf dem Programm. Zum Thema Natur – Mensch sollen Bilder auf dem Asphalt entstehen. Die drei gelungensten Arbeiten werden von einer Jury ausgezeichnet und mit Preisen prämiert. Das Angebot richtet sich an Kinder bis 12 Jahren. Kreide und weiteres Material wird bereitgestellt. Veranstalter ist der Bergstadtverein. Treffpunk ist am Bauhof (neben Gebäude der Kirschengemeinde) oder bei schlechtem Wetter im Gemeinderaum der Martini-Kirchengemeinde. Es gibt maximal 25 Plätze, Anmeldung nimmt die Tourismus-Info Sankt Andreasberg, Am Kurpark 9, Telefon: 05582/8033 oder Mail an tourist-info@sanktandreasberg.de, entgegen.
  • Märchen für Erwachsene erzählt Angelika Kiebach am 3. Oktober ab 16 Uhr im Alten-und Pflegeheim Harzresidenz, Am Kurpark 10, Sankt Andreasberg. Dieses Angebot des Bergstadtvereins richtet sich an alle interessierten Senioren, nicht allein die Bewohner*innen des Alten- und Pflegeheims. Die Teilnehmerzahl ist allerdings auf 20 Personen von außerhalb begrenzt. Anmeldungen nimmt die Tourismus Info Sankt Andreasberg entgegen.
  • Einen Zeichen-Workshop bietet die Künstlerin Sigrid Nienstedt, Mitglieder der Jury von NATUR – MENSCH, in Kooperation mit dem Nationalpark am Sonntag, 4. Oktober von 14 bis 16 Uhr an. Die Teilnehmer*innen können zum Beispiel unter Anleitung der professionellen Malerin Skizzen nach Naturmotiven anfertigen und diese auch weiter ausarbeiten. Zeichenmaterial wird bereitgestellt, es können aber auch eigene Stifte und Papier verwendet werden. Veranstaltungsort: HAND KUNST (ehem. Bäckerei Scheunemann) in der Schützenstraße 64. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.
    Für diesen Workshop ist eine verbindliche Anmeldung bei der Nationalparkverwaltung unter Telefon 03943 / 26 28 441 sowie die Überweisung einer Teilnahmegebühr in Höhe von 20 Euro auf das Bankkonto der Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz e.V., IBAN: DE36268400320719020000 mit dem Verwendungszweck „Workshop Zeichnen“ erforderlich.
  • Zu einer Hexenlichterlebniswanderung lädt der Annerschbarricher Hexenzirkel am Samstag, 10. Oktober ein. Start ist um 18.30 Uhr am Haupteingang Kurhaus. Die Teilnahmegebühr beträgt für Erwachsene 7 Euro (mit Gästekarte 6 Euro) und für Kinder ab 2 Jahren 5 Euro (4 Euro mit Gästekarte). Anmeldungen bei der Tourist-Information Sankt Andreasberg.
  • Zwei besondere Exkursion unter dem Titel „KunstGang I und II“ werden an den Wochenenden 10. / 11. Oktober und 17. / 18. Oktober veranstaltet. Das Angebot richtet sich an Erwachsene und kreativ interessierte Jugendliche ab 16 Jahren. Zunächst führt Designerin und Nationalpark-Guide Annika Giesbert („inni tour“) bei der „NaturStrukTour“ an den beiden Samstagen, 10. und 17. Oktober jeweils ab 10 Uhr die Teilnehmer*innen bei einem kreativen Gang durch das Odertal. Es heißt: Sich Zeit nehmen, um Strukturen in der Natur zu entdecken und zu sammeln –  sowohl mit den Sinnen, wie auch mit Papier und Stift. Es gibt spannende Querverbindungen zur Kunstausstellung „Natur-Mensch“, und zum Waldwandel im Nationalpark Harz. die Tour ist ca. 5 Kilometer lang, dauert etwa vier bis fünf Stunden, und führt über einen gut begehbaren Weg. In der Kursgebühr enthalten sind ein Skizzenblock und ein Bleistift pro Person. Eine künstlerische Vorbildung ist nicht erforderlich.
    Daran schließt sich an den beiden Sonntagen, 11. und 18. Oktober, ebenfalls jeweils ab 10 Uhr, der KunstGang II „Der Wald ist der Künstler, Bildhauerei aus Material und Zeit“ mit Boris Richter (alias „Red Saw“), Handwerker und Industriedesigner,  im „Outdoor-Atelier-Oderhaus“ an: Alles fängt mit Bäumen an – und Wäldern. Die Teilnehmer*innen finden Spuren von Wachstum und Veränderung: schneiden, spalten, bohren, begreifen mit den Händen. Diese Hands-On-Erfahrungen schaffen Erinnerungen. Im Kurs enthalten sind Material und Werkzeugnutzung vor Ort. Wasser und warme Getränke werden vor Ort gestellt.
    Treffpunkt ist jeweils am Wanderparkplatz Oderhaus. Die beiden Touren am Samstag und Sonntag können einzeln gebucht oder auch kombiniert werden. Die Teilnahmegebühr für eine Tour beträgt 85 Euro. Wer an beiden Touren teilnehmen will, zahlt einen Kombi-Preis von 160 Euro. Die Teilnehmer*innen sollten für beide Touren wetterfeste Kleidung und Rucksackverpflegung mitbringen. Es gibt maximal 15 Plätzen, die Mindest-Teilnehmeranzahl beträgt 5 Personen. Bei Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel für die Anreise besteht die Möglichkeit eines Shuttles aus Braunlage und Sankt Andreasberg zum Treffpunkt. Verbindliche Anmeldungen werden per Mail an info@inni-tour.de und info@redsaw.de entgegengenommen.
  • Schattentheater mit Susanne Pages und ihrem Team steht am Donnerstag, 15. Oktober, ab 16 Uhr Kurgastzentrum Braunlage auf dem Programm. Veranstalter ist die Braunlage Tourismus- und Marketing Gesellschaft (BTMG). Der Eintritt kostet für Erwachsene 5 Euro, Kinder bis einschließlich 16 Jahren haben freien Eintritt. Vom 12. bis 16 Oktober wird in Braunlage außerdem die Märchenwoche veranstaltet.
  • Zu einer Harz-Krimilesung mit Helmut Exner, Jürgen Moch und Dr. Stephan Blöss am 17. Oktober laden der Bergstadtverein und die Grube Samson ein. Die Veranstaltung dauert von 17.30 bis 20.15, Einlass in die Grube Samson ist ab 17 Uhr. In der Pause um 18.15 findet auch ein Buchverkauf statt. Im Anschluss an die Lesung um 19.45 Uhr findet Rundgang durch den Stollen mit Gedichtvortrag zum Thema Natur – Mensch statt. Der Eintritt kostet 10 Euro, Kartenvorverkauf bei Brockschmidt, Dr. Willi-Bergmann-Str. 11 in Sankt Andreasberg, Telefon: 05582/743. Es gibt auch eine Abendkasse.
  • Die St. Nikolai-Gospel-Singers treten am Sonntag, 18. Oktober in der Martinikirche, einem der Ausstellungsorte auf. Beginn ist um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden wird gebeten.
  • Wandern und Zeichnen für Laien bietet der Harzklub täglich vom 22. bis 26. Oktober jeweils ab 10 Uhr an. Treffpunkt ist jeweils an der Rathausscheune, die Kunstwerke sollen als Inspiration dienen. Es wird dann ein Spaziergang in den Kurpark unternommen, wo nach der Natur gezeichnet wird. Bei schlechtem Wetter kann in die Ausstellungsräume ausgewichen werden. Zeichenblock, Stift und Brett werden gestellt. Die Teilnehmerzahl beträgt maximal 15 Personen. Es wird um eine Spende gebeten.
  • Zu einer Aufführung des Theaterstücks „Erhardt & Alexander – von Made bis Rössl“ am Freitag, 23. Oktober ab 19.30 Uhr laden der Förderverein der Bergstadt St. Andreasberg e.V. in Kooperation mit dem Bergstadtverein e.V. St. Andreasberg ins Kurhaus Sankt Andreasberg ein. Zum Stück: Sie waren die Showstars seit den Wirtschaftswunderjahren bis in die 1980er Jahre! Peter Alexander, der Entertainer und Schauspieler mit Wiener Charme und unendlichem Talent. Und Heinz Erhardt, ein Tausendsassa auf der Bühne, Komiker, Schauspieler, Sänger und Kabarettist. Jetzt gibt es endlich die Live-Show, die an die beiden Legenden der deutschen Unterhaltungsgeschichte erinnert! Peter Grimberg als Peter Alexander und Horst Freckmann als Heinz Erhardt bieten zwei vergnügliche Stunden angefüllt mit Sketchen, Gedichten und Liedern. Es darf mitgesungen, mitgeklatscht, geschunkelt und sogar getanzt werden! Karten kosten 30 Euro im Vorverkauf und 35 Euro an der Abendkassen. Vorverkauf bei Brockschmidt St. Andreasberg sowie Touristinfos St. Andreasberg, Braunlage und Bad Lauterberg.
  • „Bächlein, Raum-Zeit-Knoten und Musik“ ist der Titel eines musikalischen Vortrags von Dariusz Szymanski am Samstag, 24. Oktober, in der Rathausscheune, bei dem es für das Publikum „Unerhörtes über Beethovens Pastorale“ zu hören gibt. Szymanski, der „Klassikerklärer“ (so der Titel seines Podcasts), spricht über Beethovens Sinfonie Nr. 6 „Die Pastorale“ – und zwar so, dass jeder es versteht und alle verblüfft sind, weil Beethoven zwischenzeitlich die Zeit anhält und einen unsichtbaren Raum heranzaubert. Live auf der Bühne bringt der Klassikerklärer dem Publikum Beethovens Natursinfonie nahe. Ein Angebot nicht nur für Klassikkenner, sondern auch jene, die es niemals werden möchten. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.
  • „Klassik in der Kirche“ wird bei einem Konzert am Sonntag, 25. Oktober, in der Martinikirche gespielt. Dort tritt um 17 Uhr ein Ensemble der Kreismusikschule auf. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden gebeten.
  • Märchen und Sagen trägt die Tausendschönerzählfee Jana Ziermann am Freitag, 30. Oktober, in der Rathausscheune vor. Beginn ist um 17 Uhr. Veranstalter ist der Bergstadtverein. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden gebeten.
  • Den Abschluss von NATUR – MENSCH 2026 bildet dann die Finissage am 31. Oktober, ab 17 Uhr. In diesem Rahmen wird auch der Publikumspreis verliehen. Zuvor um 16 Uhr gibt es nochmal eine letzte Führung durch die Ausstellung mit dem Kurator Detlef Kiep.

 

Weitere Informationen: www.nationalpark-harz.de/kunst-natur-mensch
Instagram: @kunstausstellung_natur_mensch
https://www.instagram.com/kunstausstellung_natur_mensch/

 

FOTO: Blick in die Rathausscheune in St. Andreasberg, einen von drei Ausstellungsräumen. (Bildautor: Martin Baumgartner)

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