Der Lebensraum des Gartenschläfers im Wandel – BUND und Landesforsten laden zur abendlichen Exkursion im südlichen Harz ein

Der Lebensraum des Gartenschläfers im Wandel – BUND und Landesforsten laden zur abendlichen Exkursion im südlichen Harz ein

In den vergangenen 30 Jahren ist das weltweite Verbreitungsgebiet des Gartenschläfers um ungefähr die Hälfte geschrumpft. In Niedersachsen wurden die stark gefährdeten Tiere zuletzt sogar nur noch im Harz sicher nachgewiesen. Vor diesem Hintergrund laden der BUND Niedersachsen und die Niedersächsischen Landesforsten am Donnerstag, den 15. August, ab 17 Uhr zu einer naturkundlichen Führung ein.

Dabei informieren Försterin Marlies Büttner (Niedersächsische Landesforsten) und Marc Filla (BUND Niedersachsen) über den „Waldumbau“ zu klimastabileren Laub- und Mischwäldern, die Bedeutung von Waldrändern als artenreiche Strukturen und die Lebensweise des Gartenschläfers (Eliomys quercinus). Zudem erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über im Harz umgesetzte Schutzmaßnahmen und mehrere Nistkästen werden auf Nester des Gartenschläfers kontrolliert. Die Exkursion führt über einen Rundweg durch Waldgebiete unweit des Sösestausees und dauert ungefähr zwei Stunden.

Die Veranstaltenden empfehlen festes Schuhwerk und passende Kleidung für den Wald. Interessierte sollen sich bis zum 11.08.2024 per Mail an marc.filla(at)nds.bund.net oder telefonisch unter 0511- 9656978 für die Exkursion anmelden.

Medienvertreter*innen sind ebenfalls herzlich eingeladen, eine kurze Nachricht über Ihre Teilnahme unter presse(at)nds.bund.net würde uns freuen.

Termindetails:

Datum: 15. August 2024

Uhrzeit: 17 – ca. 19 Uhr

Treffpunkt: Forstamt Riefensbeek (Sösetalstraße 37, 37520 Osterode am Harz)

Hintergrund:
Der Gartenschläfer gilt in Deutschland als stark gefährdet. Im Harz befindet sich der Lebensraum der Tiere in einem raschen Wandel. Hier setzt der BUND im Rahmen des Projektes „Spurensuche Gartenschläfer“ gemeinsam mit seinen Partnern, wie den Niedersächsischen Landesforsten, diverse Schutzmaßnahmen für die Schlafmaus um, von der auch viele andere Arten profitieren. Das Projekt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums und in Niedersachsen zusätzlich durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung gefördert.

Weitere Informationen: www.bund-niedersachsen.de/gartenschlaefer

Bei Rückfragen:
Projekt „Spurensuche Gartenschläfer“ BUND Niedersachsen: Marc Filla, Tel. 0511 965 69 –78, Marc.Filla@nds.bund.net

BUND-Pressestelle:

Tel. (0511) 965 69 – 0, presse@nds.bund.net, www.bund-niedersachsen.de

 Hrsg.: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Landesverband Niedersachsen, Susanne Gerstner (v.i.S.d.P.), Goebenstraße 3a, 30161 Hannover.

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Foto: Gartenschläfer (Copyright: Jiri Bohdal)

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