Junior-Ranger aus ganz Deutschland treffen sich zu großem Zeltlager im Nationalpark Harz
Rund 200 Kinder und Jugendliche waren zu Gast in Braunlage und bekamen dort Besuch von zwei Umweltministern
Wernigerode, 10. Juni 2026. Das bundesweite Junior-Ranger-Camp 2026 im Nationalpark Harz war ein voller Erfolg: Vom 4. bis 7. Juni waren rund 200 Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren zusammen mit ihren Betreuerinnen und Betreuern aus den unterschiedlichsten „Nationalen Naturlandschaften“ Deutschlands auf Einladung der hiesigen Junior-Ranger zu Gast im Harz. Unter dem Motto „Expedition Bergwildnis“ konnten die Teilnehmenden gemeinsam die besondere Landschaft des Großschutzgebiets entdecken und abwechslungsreiche Tage erleben. Das Camp bot ihnen Raum für Austausch, neue Freundschaften und gemeinsame Naturerlebnisse – ganz im Sinne der Idee der Junior-Ranger.
Das jährlich in einem anderen Schutzgebiet stattfindende bundesweite Junior-Ranger-Treffen wurde in diesem Jahr von der Harzer Nationalparkverwaltung ausgerichtet. Das große Zeltlager wurde auf dem Campingplatz Braunlage aufgebaut, einem Nationalpark-Partner-Betrieb. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nationalparks und viele freiwillige Helfer boten ihren jungen Gästen ein reichhaltiges Programm, zum Beispiel eine Rallye mit verschiedenen Aufgaben im Nationalparkgebiet, einen „Markt der Möglichkeiten“ mit Mitmach-Angeboten zu verschiedenen naturpädagogischen Themen, Workshops und Gemeinschaftsaktivitäten. Thomas Schwerdt, Camp-Koordinator bei der Harzer Nationalparkverwaltung, zieht eine durchweg positive Bilanz: „Das Treffen hat gezeigt, wieviel Begeisterung und positive Energie entstehen, wenn junge Menschen gemeinsam Natur erleben und miteinander in Kontakt kommen. Diese Tage haben viele unvergessliche Momente geschaffen.“
Am Samstag freuten sich die Junior-Ranger über hochrangige Gäste: Bundesumweltminister Carsten Schneider und der Umweltminister des Landes Niedersachsen, Christian Meyer, besuchten das Camp, um sich vor Ort über die Aktivitäten der jungen Naturschützer zu informieren und auch den „Markt der Möglichkeiten“ zu besichtigen. Im Anschluss führte Nationalparkleiter Dr. Roland Pietsch die beiden Gäste bei einer kleinen Exkursion durch das Nationalparkgebiet auf die Achtermannshöhe.
Das Ziel des Junior-Ranger-Programms, einem bundesweiten Bildungsprogramm der deutschen Nationalparke, Naturparke, Biosphärenreservate und Wildnisgebiete im Bündnis der „Nationalen Naturlandschaften“, besteht seit 2008 und hat das Ziel, Kinder und Jugendliche für Natur, Umwelt, biologische Vielfalt und nachhaltiges, zukunftsfähiges Handeln begeistern. Dabei lernen die Junior-Ranger ihre Schutzgebiete gemeinsam mit Rangerinnen und Rangern kennen. Im Nationalpark Harz bestehen derzeit vier Junior-Ranger-Gruppen mit insgesamt etwa 60 Kindern.
Ergänzt wird das Angebot durch eine sogenannten „Volunteer-Gruppe“ mit etwa zehn älteren Junior-Rangerinnen und Junior-Rangern im Alter zwischen 15 und 21 Jahren. Einige von ihnen haben auch geholfen, das Zeltlager zu veranstalten. Auch viele Eltern und Großeltern der Kinder haben tatkräftig zum Gelingen des Camps beigetragen. Unterstützung bekam die Nationalparkverwaltung außerdem vom Kinderschutzbund Braunlage, dem DRK-Ortsverein Braunlage, der Bad Harzburger Mineralbrunnen GmbH sowie der Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz (GFN) und weiteren Sponsoren.
FOTO 1: Am Samstag freuten sich die Junior-Ranger über hochrangige Gäste: Bundesumweltminister Carsten Schneider (3.v.re.) und der Umweltminister des Landes Niedersachsen, Christian Meyer (rechts), besuchten das Camp, um sich vor Ort über die Aktivitäten der jungen Naturschützer zu informieren und auch den „Markt der Möglichkeiten“ zu besichtigen.
(Foto: Martin Baumgartner; Verwendung frei mit dieser Pressemitteilung, Namensnennung erforderlich)
FOTO 2: Die Junior-Ranger spielten mit Bundesumweltminister Carsten Schneider (2.v.li. hinten) und dem niedersächsischen Umweltminister Christian Meyer (links vorne) das Spiel „Der Weg des Luchses“.
(Foto: Martin Baumgartner; Verwendung frei mit dieser Pressemitteilung, Namensnennung erforderlich)
Mit freundlichen Grüßen
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Martin Baumgartner
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