Braunschweig/Goslar. Am 24. und 25. September 2025 finden in Braunschweig und Goslar zwei Veranstaltungen mit zwei regionalen und zwei überregionalen Referenten statt. In beiden Fällen geht es um die Gesundheit im Zusammenhang mit natürlicher und technischer Strahlung.
Die überregionalen Referenten sind Dr. med. Claudio Knüsli, Onkologe aus Basel und Vorstandsmitglied der IPPNW Schweiz, und Roland Wolff, Medizinphysiker und Sachverständiger für Strahlenschutz aus Bremen. Die regionalen Referenten sind Dr. Rainer Gellermann, Braunschweiger Physiker und Strahlenschützer, und Dr. Friedhart Knolle, BUND-Geologe aus Goslar.
Am 24.9.2025 geht es um 19:00 Uhr im Franziskussaal der Evangelischen Akademie Braunschweig, Alter Zeughof 2/3, 38100 Braunschweig, um das Thema „Gesundheitsrisiko: Ionisierender Niedrigstrahlung!?“. Dabei hält Dr. med. Knüsli das Eingangsreferat „Medizinische Folgen Ionisierender Niedrigstrahlung – Erfahrung mit Schweizer Behörden“. Herr Wolff referiert zu “Medizinische Strahlenbelastung, Rechtfertigende Indikation und Strahlenrisiko im Niedrigdosisbereich“, Herr Gellermann spricht über “Strahlenschutz im Bereich niedriger Dosen – Erfahrungen aus der Praxis“.
Am 25.9.2025 geht es um 19:00 Uhr im Amsdorfhaus, Dorothea-Borchers-Str. 14 in 38640 Goslar ebenfalls um das Edelgas Radon. Dr. Friedhart Knolle, BUND Westharz, hält das Eingangsreferat und wird die Geologie des Harzes und ihren Zusammenhang mit dem Edelgas Radon erläutern, denn große Teile dieses Gebirges zählen zu den deutschen Radon-Vorsorgegebieten. Dr. Knüsli berichtet über „Radon: Medizinische Aspekte und die Situation in der Schweiz“.

Herr Wolff wird das Gespräch leiten und lässt dabei Informationen über die Situation des Radonschutzes in Deutschland und im Vergleich mit anderen Ländern und den jeweiligen Radon-Vorsorgegebieten einfließen.
Die Veranstaltungen werden von der Evangelischen Erwachsenbildung durchgeführt. Mitveranstalter und Initiator beider Veranstaltungen ist Paul Koch, der sich bei den Europäischen Aktionswochen für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima in der Region Braunschweig engagiert.
Zahlreiche Gäste sind herzlich willkommen. Eintritt frei.
Abbildungen: Gebiete mit erhöhten Radonwerten in der Bodenluft in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.
Gemeinsam können wir mehr erreichen und den Nationalpark Harz als Naturraum schützen und erhalten.