Einladung zum Vortrag zum Thema Euthanasie in Osterode am 13. November

Einladung zum Vortrag zum Thema Euthanasie in Osterode am 13. November

  1. November 2024 – Stadtbibliothek Osterode

Erich Paulicke. Ein Opfer der NS-Euthanasie aus Osterode am Harz

Während der nationalsozialistischen Diktatur (1933-1945) galten Menschen mit Beeinträchtigung als „lebensunwertes Leben“.

Unmittelbar nach der Machtergreifung im Januar 1933 begannen die Nationalsozialisten damit Menschen mit Beeinträchtigung systematisch auszugrenzen und zu erfassen. 1934 folgten Gesetze zur Zwangssterilisation und ab 1939 der erste staatlich organisierte Massenmord des NS-Regimes. Unter dem Begriff „Euthanasie“ wurden hunderttausende Menschen mit Beeinträchtigung in extra eingerichteten „Tötungsanstalten“ ermordet. Nach Kriegsende wurden die „NS-Krankenmorde“ – wie auch viele andere Verbrechen – verdrängt. Eine erste zaghafte Aufarbeitung setzte erst in den 1970er Jahren ein und dauert bis heute an.

Anhand des Lebensweges des 1926 in Osterode geborenen Erich Paulicke veranschaulichen Andreas Maak und Klemens Wedekind das Ausmaß der NS-Euthanasie sowie den Umgang mit den Opfern nach Kriegsende. Im Anschluss an den Vortrag sind alle zu einer offenen Gesprächsrunde eingeladen.

 

Wann: 13. November 2024

Beginn: 18:30 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr)

Wo: Stadtbibliothek Osterode, Scheffelstr. 14, 37520 Osterode am Harz

 

Die Teilnahme ist kostenlos und der Zugang ist barrierefrei.

Zur besseren Planbarkeit würde sich das Orga-Team über eine formlose Anmeldung per E-Mail freuen: marketing@h-w-w.de

 

Mit freundlichen Grüßen

i.A.  Dr. Klemens Wedekind

Referent der Geschäftsführung

 

Harz-Weser-Werke gGmbH

Rotemühlenweg 21 · 37520 Osterode am Harz

Telefon 05522 961313
Mobil 0151 44042456
Telefax 05522 40797000
E-Mail klemens.wedekind@h-w-w.de
Web https://www.h-w-w.de

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